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Neuigkeiten

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Einjähriges Berufkraut auf dem Vormarsch

Das Einjährige Berufkraut (Erigeron annuus) stammt aus Nordamerika, wurde schon im 18. Jahrhundert nach Europa gebracht und als Zierpflanze angepflanzt. Heute ist die Pflanze in Europa weit verbreitet. Auch hier ist sie fast überall zu finden. Die Art gehört zur Familie der Korbblütler und ist auch unter dem Namen Feinstrahl oder Feinstrahl-Aster bekannt. Wie andere einstige Zierpflanzen hat sich auch das Einjährige Berufkraut aus den Gärten davon gestohlen und wächst nun an Wegrändern, Ufern, auf Schuttplätzen und leider immer öfter auch in Magerwiesen.

Vorbeugung und Bekämpfung

Die weitere Ausbreitung der invasiven Art soll verhindert werden. Aus naturschützerischer Sicht ist das Kraut eine Problempflanze, weil sie seltene, einheimische Pflanzenarten verdrängt.

Helfen Sie mit, dass die Pflanze nicht weiter in unsere wertvollen Biotope eindringt. Reissen Sie das Einjährige Berufkraut mitsamt Wurzel möglichst vor der Blüte aus und entsorgen Sie das Grüngut – am besten mit der ordentlichen Grüngutabfuhr (keine Haus- oder Feldrandkompostierung).

Das Berufkraut bildet im ersten Jahr eine Rosette und im zweiten Jahr blüht es und stirbt dann ab. Wird die Blüte aber durch Schneiden verhindert, bildet die Pflanze wieder einen Trieb und wird somit mehrjährig. Daher sind Blumen des Einjährigen Berufkrauts auf keinen Fall zu schneiden.

Achtung Flachdach

Als typische Ruderalpflanze (von lateinisch rudus „Schutt“) entwickelt sie sich bestens auf Pionierflächen wie zum Beispiel Schuttplätzen und Ödland und somit auch auf den mageren Substraten von Flachdächern. Von dort aus versamt sie ungehindert in die Umgebung. Bitte kontrollieren Sie Ihr Flachdach jetzt zur Blütezeit. Vielen Dank.

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Für Auskünfte im Zusammenhang mit dem Einjährigen Berufkraut und dessen Bekämpfung steht Ihnen Daniel Martinelli, Energie- und Umweltberater, Tel. 044 815 16 07, gerne zur Verfügung.
Einjähriges Berufkraut
Einjähriges Berufkraut

Datum der Neuigkeit 16. Juni 2017