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Lernende in der virtuellen Realität

Mit Handbewegungen in der virtuellen Realität einen Elefanten formen, der dann als Plastikfigur vom 3-D-Drucker ausgedruckt wird – das ist Realität geworden für Informatik Lernende der Stadt Kloten.

Leon Riener und Simon Sutter, Informatik Lernende der Stadt Kloten, zeigen Ihren Kolleginnen und Kollegen was in der Welt der virtuellen Realität alles möglich ist. Mit der Cyberbrille und zwei Joysticks an den Händen bewegen Sie sich in einer virtuellen Welt, bewegen Gegenstände, lassen Dinge fallen, aktivieren technische Geräte – jedoch sind die Gegenstände nicht real in ihren Händen. Sie machen es virtuell und die Zuschauer sehen es auf dem Bildschirm. Die Testperson macht merkwürdige Bewegungen und erst durch den Blick der Cyberbrille oder auf dem Bildschirm sind die Bewegungen der Person nachvollziehbar.

Schwindelfrei sein ist ein Muss in der virtuellen Welt. Das Raumgefühl ist völlig anders, denn die Person mit der Cyberbrille bewegt sich in einer völlig anderen Welt als die Kollegen im Raum.

3-D-Design und Druck

Leon begibt sich mit der Cyberbrille in die virtuelle Welt des 3-D Designs und formt einen virtuellen Elefanten – Beine formen, grosse Ohren hinzufügen, Augen am richtigen Ort platzieren, die Übergänge der Körperteile fein ausbessern, den Rüssel natürlich nicht vergessen und schon ist der Elefant erkennbar. Er kann ihn drehen wie er will und kann so alle Seiten bearbeiten. Fertig ist der virtuelle Elefant.

Mit dem Programm Oculus Medium kann jeder Mensch ausdrucksstarke Kunstwerke kreieren, unabhängig davon, ob man ein absoluter Anfänger, ein angehender oder bereits ein professioneller Künstler ist.

Jetzt ist der 3-D Drucker an der Reihe – in der realen Welt. Er druckt Schicht für Schicht aus, jede einzelne Feinheit. Man könnte alles Mögliche ausdrucken denn es gibt unzählige Vorlagen, Formen und Gegenstände im Internet zu finden.

Diese Figuren haben Simon und Leon bereits ausgedruckt, teilweise selber virtuell erstellt, teilweise nutzten sie Vorlagen dazu.

Ziele

Das Ziel des Projektes ist es, einen reibungslosen Ablauf vom Zeichnen im virtuellen Raum, bis zum Ausdruck der Zeichnung bzw. der Skulptur zu schaffen. Ein weiteres Ziel ist, den Lehrlingen das Projektmanagement näher zu bringen, welches z.B. bei der Abschlussarbeit sehr wichtig sein wird.

Leon und Simon, was hat euch das Projekt gebracht?

„Uns hat das Projekt viel Spass gemacht und wir haben sehr viel Neues gelernt.“ Simon hat das erste Mal ein Projekt mit seinem Oberstift Leon selber geplant und komplett selber durchgeführt. Projektmanagement will gelernt sein.

Visionen für die Zukunft

Was den jungen Männern am meisten geblieben ist, sind die zukunftsfähigen Techniken, 3D-Druck und Virtual-Reality. Bereits in 10 bis 15 Jahren wäre es möglich, dass in jedem Haushalt ein 3D-Drucker zu finden ist, mit dem man eigene Sachen, die man gerade braucht, drucken kann.

„Auch bei der Virtual Reality gibt es einiges, was uns in der Zukunft helfen könnte. Microsoft hat schon einen Prototypen herausgebracht, bei dem man die virtuelle Welt mit der Echten vermischt – die sogenannten „Hololens“.
Lernende in der virtuellen Realität
 

Datum der Neuigkeit 12. Okt. 2017