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Neuigkeiten

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Ausbildung zur Fachfrau Langzeitpflege und -betreuung

Die Mitarbeiterin Hata Kiyauman vom Pflegezentrum im Spitz, Leitung Pflegewohngruppe am Bramenring, hat als eine der ersten in der Schweiz die Ausbildung zur Fachfrau Langzeitpflege und -betreuung, absolviert. Herzliche Gratulation!

Doch was bedeutet das eigentlich? Fachfrau Langzeitpflege und -betreuung

Fachfrauen und Fachmänner Langzeitpflege und -betreuung verfügen über vertieftes Wissen und Können in Bezug auf die Pflege- und Betreuungsschwerpunkte und -massnahmen bei Menschen in geriatrischen, gerontopsychiatrischen und palliativen Situationen. Sie unterstützen das körperliche, soziale und psychische Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner und nutzen dabei deren Ressourcen und die Ressourcen ihres sozialen Umfeldes. Die Fachfrauen und Fachmänner Langzeitpflege und -betreuung planen und organisieren in ihrem Bereich den Arbeitstag ihres Teams.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Der Lehrgang dauert berufsbegleitend 1.5 Jahre. Hata schätzt den Aufwand auf 40%, sie hat zudem 80 Prozent gearbeitet.

Wie ist die Ausbildung bezüglich Studienzeit vor Ort und Selbststudium aufgeteilt?

Hata: Ich konnte den Lehrgang in Luzern bei Curaviva absolvieren. Mittlerweile wir der Lehrgang aber auch in Zürich und St. Gallen angeboten.
Monatlich musste ich 2 bis max. 5 Schultage absolvieren. Für den gesamten Lehrgang werden circa 200 Stunden für das Selbststudium gerechnet. Nach meinen Erfahrungen braucht es diese Zeit, um sich in die Themen zu vertiefen und Situationen aus dem Alltag zu transferieren.

Was sind die Vorteile der Ausbildung, die Sie jetzt im Berufsalltag merken?

Das Spezielle an uns Fachfrauen ist, dass wir in der Langzeitpflege geschult werden. Es wurde uns vertieftes Wissen über geriatrische und palliative Situationen vermittelt. Das sind die Themen, die uns zukünftig in der Langzeitpflege stark beanspruchen werden.
Kurz erklärt: Wir werden speziell nur für die betagten älteren Menschen ausgebildet. Im Alltag stelle ich fest, dass wir uns mit den Pflegefachfrauen/-männern HF ergänzen.
Die neu erlernten und vertieften Themen rufe ich immer wieder ab. Was immer mehr auffällt, ist das Thema Gerontopsychiatrie. In naher Zukunft werden wir mehr Menschen in dieser Gruppe betreuuen.
Es ist nicht immer eine medizinische Krankheit welche den Bewohner im Alltag einschränkt. Oft kann ein Thema wie Machtlosigkeit, Verlust oder Einsamkeit dahinterstecken. Meine Aufgabe ist es diese Themen, nebst den medizinischen zu erfassen und für den Bewohner und sein Umfeld angepasst zu handeln.

Ich fühle mich mit dem neuen Wissen sicherer und gestärkt und kann mit Fachwiesen begründen, verstehe Bewohnersituationen besser und kann mich gezielter für den Bewohner einbringen.

Was macht Ihnen bei der Arbeit besondere Freude? Auf was würden Sie lieber verzichten?

Nach wie vor macht mir die Arbeit mit den Bewohnern und dem Team Freude. Ich habe nun mehr Werkzeug mit dem ich arbeiten kann. Dies ist ein befriedigendes Gefühl, wenn ich weiss, dass ich dem Bewohner mit meinen Ressourcen weiterhelfen kann. Speziell macht mir auch die interdisziplinäre Arbeit zu Gunsten des Bewohners Freude. Es ist schön, wenn wir gemeinsam den Weg gehen.
Jeder Beruf hat aber auch eine andere Seite. Ich wage zu behaupten, dass es keine Arbeit gibt, welche nur aus Freude besteht. Bei mir ist das nicht anders.
Der administrative Teil unserer Aufgabe nimmt im Alltag immer mehr zu. Dieser Teil der Arbeit ist bei uns, wie auch in anderen Berufsgruppen, da und gehört auch dazu. Ich kann nicht sagen, diesen Teil meiner Arbeit nicht gerne zu machen. Ich sehe, durch meine Erfahrungen und mein Wissen, dahinter und kann den administrativen Teil verstehen. Nichts desto trotz ist es ein grosser „zeitlicher“ Aufwand.

Würden Sie die Ausbildung weiterempfehlen? Wenn ja, für wen?

Ja unbedingt. Wir brauchen zukünftig mehr Fachpersonen. Der Lehrgang ist für Fachfrauen-/ männer Betreuung, Fachfrauen-/ männer Gesundheit und auch FASRK sehr gut geeignet.

Welche Anbieter gibt es in der Schweiz für diese Weiterbildung?

Soviel ich weiss: Curaviva Schweiz, ZAG, Careum.

Die Stadt Kloten unterstützt die Mitarbeitenden, die sich mit Weiterbildungen weiterentwickeln wollen. Insbesondere im Pflegebereich sucht die Stadt Kloten Mitarbeitende.
Ausbildung zur Fachfrau Langzeitpflege und -betreuung
 

Datum der Neuigkeit 12. Okt. 2017