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Vorstösse

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Interpellation; Oliver Streuli, SVP; Jährliches Defizit der Stadtbibliothek Kloten

Datum 08.01.2018
Geschäftsart Interpellation
Geschäftsnummer 6292
Status Beantwortet
Verfasser/Beteiligte Oliver Streuli (Vorstösser/in)
Sven Heinzelmann (Mitunterzeichner/in)
Rico Käser (Mitunterzeichner/in)
Tina Kasper (Mitunterzeichner/in)
Roland Lieb (Mitunterzeichner/in)
Sabrina Manhart (Mitunterzeichner/in)
Ueli Morf (Mitunterzeichner/in)
Ueli Streuli (Mitunterzeichner/in)
Behörde Gemeinderat

Seit dem Jahr 2007 beträgt das durchschnittliche Defizit der Stadtbibliothek Kloten CHF 301'265. Tendenziell sinkt dabei der Ertrag. Im Jahr 2011 wurde mit der Beantwortung des Postulats von Benno Ehrensperger (Vorlage 1732) aufgezeigt, dass die Stadt Kloten im Quervergleich mit vier weiteren Gemeinden und drei weiteren Vereinen positiv abgeschnitten hat und deshalb zu diesem Zeitpunkt eine Veränderung der Betriebsform vom Stadtrat abgelehnt wurde.

in Franken Aufwand Ertrag Saldo
Voranschlag 2018 358'200 40'000 318'200
Voranschlag 2017 361'200 48'000 313'200
Rechnung 2016 343'610 40'901 302'709
Rechnung 2015 393'609 44'494 349'115
Rechnung 2014 341'752 44'739 297'012
Rechnung 2013 352'742 57'786 294'956
Rechnung 2012 324'595 46'086 278'509
Rechnung 2011 342'467 47'295 295'172
Rechnung 2010 317'952 49'445 268'507
Rechnung 2009 340'839 49'550 291'288
Rechnung 2008 360'265 53'226 307'039
Rechnung 2007 355'986 56'508 299'477

Wie die vorgängige Tabelle jedoch aufzeigt ist durch den damals gutgeheissenen Massnahmenkatalog keine langfristige Reduktion des Defizits entstanden.
 
Weiterhin wird neben Büchern auf diverse weiteren Medien wie z.B. Musik-CDs, DVDs, Blu-Rays und Spiele gesetzt, um eine grössere Zielgruppe zu erreichen. Dadurch steht man heutzutage in Konkurrenz mit diversen (Online-) Plattformen bei denen man einfach, unkompliziert und günstig diese Medien kaufen oder mieten kann. Durch das Angebot von Lernspielen steht man sogar in der Konkurrenz mit der Ludothek Kloten.

In der Rechnung 2016 wird der Rückgang des Ertrags durch folgenden Satz begründet: “Einnahmen sind weiterhin sinkend, da die Kundschaft heutzutage weniger Bussen riskiert.” Wenn eine Verbesserung des Jahresergebnis nur noch dadurch möglich ist, dass die Kundschaft mehr Bussen bezahlen muss, ist eine Optimierung des Betriebskonzeptes aus meiner Sicht unausweichlich.

Zu diesen Gegebenheiten bitte ich den Stadtrat folgende Fragen zu beantworten:

1. Wie steht der Stadtrat zu den jährlichen Defiziten der Stadtbibliothek?

2. Welche Möglichkeiten bestehen, um diesen Defiziten entgegenzuwirken?

3. Welche Kennzahlen gibt es zur Stadtbibliothek?

4. Gibt es Studien zum Konsumverhalten der Kunden?

5. In welchem Rahmen kann das Konzept der Stadtbibliothek optimiert werden,
   um das Jahresergebnis zu verbessern?

Dokumente Originalvorstoss.pdf (pdf, 127.2 kB)
StR-Beschluss_83-2018_vom_17.4.2018_Antwort_des_Stadtrates.pdf (pdf, 636.4 kB)