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Schäden in den Wäldern von Kloten durch Schneelast

18. Februar 2021
Der aussergewöhnliche Wintereinbruch vom Januar 2021 mit Schneemengen zwischen 40 und 55 cm verursachte Schäden in den Wäldern von Kloten. Teilweise sind die Waldböden von abgebrochenen Baumwipfeln der dortigen Fichtenbestände übersät. Bäume wurden mittig geknickt oder sie sind gar mitsamt den Wurzeln umgestürzt.

Ein trauriges Bild, weil auch Jungbäume mit Durchmessern bis 20 cm betroffen sind, welche keine wirtschaftliche Verwertung bringen, sondern gehäckselt und zu Holzschnitzeln verarbeitet werden müssen.

Beinahe jeder fünfte Baum, besonders Fichten und Tannen, aber auch Föhren und vereinzelte Laubbäume sind durch die Schneelast beschädigt oder zerstört worden. In diesen Tagen hat der Forstbetrieb mit den Aufräum- und Sicherungsarbeiten begonnen. Das massive Schadenausmass kann durch den Forstbetrieb Kloten mit seinen drei Mitarbeitern aber nicht alleine bewältigt werden. So werden Forstunternehmen beauftragt, welche mittels Spezialmaschinen eine schnelle und schonende Arbeit erledigen. Denn eine rasche, Schadholzaufarbeitung ist unumgänglich. Speziell in der vegetationsfreien Zeit besteht die Gefahr der Austrocknung. Damit wächst die Anfälligkeit für Borkenkäfer, welcher den Wäldern in den vergangenen Jahren bereits stark zugesetzt hat. Teilweise stehen beschädigte Bäume noch und sind stammseitig stark durchgebogen, was auf kernseitige Risse hindeutet. Solche Bäume sterben langsam ab und können dann unvermittelt umstürzen. Auch abgebrochene Äste, welche noch in den Bäumen hängen, können besonders bei Waldwegen zu einer Gefahr für die öffentliche Nutzung werden.

Appell an die Bevölkerung: Wälder bei Stürmen meiden

Ein Appell an die Bevölkerung, der bereits in der Vergangenheit bei Stürmen ausgerichtet wurde, bekommt nun aber eine noch wichtigere Tragweite. Bei kommenden Stürmen sind die Wälder wirklich zu meiden. Die Gefahr, dass bereits geschwächte Bäume, Äste oder Baumwipfel den nächsten Winden nicht standhalten, ist jetzt besonders akut.

Positive Aspekte aus Sicht der Natur

Neben den negativen Aspekten dieser Situation kann aus Sicht der Natur aber auch Positives berichtet werden. Während des trockenen Sommers 2018 wurden die Waldbäume bereits stark geschwächt. Durch Naturereignisse wie Sturm, Schneelast, etc. überleben insbesondere die starken, wüchsigen Bäume, welche auch resistenter gegen Schädlinge sind. Durch die natürliche Auslichtung können sich Sprösslinge auf dem Waldboden schneller entwickeln und es entsteht eine neue Vegetation. Der Forstbetrieb Kloten nur daher punktuell mit Jungpflanzungen nachhelfen. Die abgebrochenen Äste und Wipfel von Fichten und dergleichen werden in den Wäldern zu Haufen aufgeschichtet und bieten so einen natürlichen Unterschupf für Tiere und Insekten.

Wald Kloten