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Gelebte Demokratie in der Schule

14. Oktober 2021
Im Sekundarschulhaus Spitz durften alle Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal das Präsidium des Schülerparlaments wählen. Die Kandidatin und die beiden Kandidaten zeigten sich kämpferisch. Dauerbrenner im Schülerparlament ist das Thema "Trainerhosen in der Schule".

Heutzutage lernen Kinder schon früh, sich in der Schule einzubringen und ihre Meinung kundzutun. Bereits in der 1. Klasse werden pro Klasse jeweils ein Mädchen und ein Junge ins Schülerparlament gewählt. In der Sekundarschule hat jede Klasse noch eine Vertretung. "Die Partizipation in der Schule ist sehr wichtig", ist die Jugendarbeiterin, Katja Castro, überzeugt: "Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, gehört zu werden. Das trägt viel zu einem positiven Schulklima bei."

Zum ersten Mal stand die grosse Klotener Wahlurne nicht im Stadthaus, sondern im Sekundarschulhaus Spitz. Und für einmal warfen Minderjährige ihre Wahlzettel in die Urne. Ende September durften alle Schülerinnen und Schüler während einem ganzen Wahltag die neue Präsidentin oder den neuen Präsidenten sowie die Klassenvertretungen wählen. Das Schülerparlament hat in der Vergangenheit schon vieles erreicht. So konnte ein Skitag im Winter und eine Mottowoche im Sommer durchgeführt werden, Hygieneartikel stehen Schülerinnen gratis zur Verfügung und auf dem Pausenplatz ist eine grosse Uhr geplant.

Eine Kandidatin und zwei Kandidaten

Die einzige Präsidentschaftskandidatin und die beiden Präsidentschaftskandidaten besuchen die 3. Sekundarstufe. Sie haben für ihren Wahlkampf ein Plakat gestaltet und im Schulhaus aufgehängt. Freunde und die Familie haben Said ermutigt, sich als Präsident zur Verfügung zu stellen: "Ich habe Ahnung von Debatten und Demokratie ist mein Themenfeld", sagt der 14-Jährige selbstsicher. Falls er gewählt wird, würde er sich für Schulausflüge für jede Klasse einsetzen. Siera hat ein offenes Ohr für alle und hat im letzten Jahr schon viele Ideen ins Schülerparlament gebracht und umgesetzt. Auf ihrem "Wahlkampf-Plakat" stehen elf Argumente, warum sie gewählt werden sollte. Unter anderem sei sie verantwortungsbewusst und würde alle Ideen ins Parlament bringen. Muhyadin ist bereits 16 Jahre alt und würde sich bei einer Wahl dafür einsetzen, dass sie während ein bis zwei Wochen Trainerhosen in der Schule tragen dürften.

Das Tragen von Trainerhosen in der Schule ist ein Dauerbrenner bei den Sitzungen im Schülerparlament und gibt Anlass zu hitzigen Diskussionen. Deshalb wird an den monatlichen Sitzungen neben einem Protokollführer und einem Zeithüter auch ein Regelhüter bestimmt.

In der Zwischenzeit sind die Würfel gefallen, beziehungsweise die Stimmen ausgezählt. Gewählt ist mit 151 Stimmen Siera. Sie wird nun für ein Jahr die Sitzungen des Schülerparlaments führen.

Diese drei engagierten Jugendlichen kandidierten für das Präsidium des Schülerparlaments. Muhyadin, Siera und Said (v.l.), Bilder: Stadt Kloten (sgn)