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«Ruhe bewahren und den Durchblick behalten»

1. Dezember 2022
Die Arbeitstage im Pflegezentrum im Spitz sind lang und verlangen von den Mitarbeitenden viel Fingerspitzengefühl und eine hohe Verantwortungsbereitschaft. Dies trifft auch auf die Lernenden zu.
Sarina Morf gibt uns in einen Einblick in ihren Frühdienst im Pflegezentrum im Spitz.

Mein Arbeitstag in einem Frühdienst beginnt um 7 Uhr. Bevor ich aber auf die Station gehe, ziehe ich die Berufskleidung an. Danach gehe ich auf die Station 3 ins Stationszimmer, damit ich mich dort einlesen kann. Beim Einlesen schaue ich, bei welchen Tätigkeiten die Bewohner/innen Unterstützung brauchen und ob seit meinem letzten Arbeitstag etwas Besonderes vorgefallen ist. Nachdem sich alle eingelesen haben, findet der
Rapport statt. Dabei werden Arbeiten ausserhalb der Pflege, zum Beispiel Lebensmittelkontrolle oder verschiedene Bestellungen, aufgeteilt und es wird über die anstehenden Termine informiert.

Hilfe bei der Körperpflege und Kontrolle der Vitalzeichen

Nach dem Rapport findet die Körperpflege der Bewohner/innen statt. Ich achte mich wenn möglich darauf, dass ich zuerst zu denjenigen gehe, die nur wenig Unterstützung brauchen und die früh aufstehen wollen. Je nachdem, wie viele Mitarbeitende im Frühdienst eingeteilt sind, hat man zwischen drei bis sechs Bewohner/innen, für die man zuständig ist. Da auf der Station 3 die Meisten gerne früh aufstehen, ist es zum Teil am Morgen stressig.
Die erste Pause findet um 9 Uhr oder um 9.15 Uhr statt. Das Team teilt sich auf diese beiden Pausen auf, damit immer mindestens ein/e Mitarbeiter/in auf der Station ist.
Nach der Körperpflege messe ich in der Regel die Vitalzeichen. Zu den Vitalzeichen gehören zum Beispiel Blutdruck, Puls, Temperatur, usw. Wie oft und welche Vitalzeichen gemessen werden, ist unterschiedlich. Bei den Vitalzeichen ist es wichtig, dass ich auffällige Werte einer Fachperson weiterleite und alle Werte dokumentiere.

Verpflegung der Bewohnerinnen und Bewohner

Ca. um 10.30 Uhr beginne ich das «Stübli» aufzuräumen. Das heisst, das gebrauchte Geschirr wird abgewaschen und die Tische werden abgeputzt. Am Morgen wird das Geschirr mit Hilfe einer Abwaschmaschine von der Pflege gereinigt. Mittags und abends wird dies von der Küche übernommen. Meistens bin ich um 11 Uhr mit dem Aufräumen fertig und kann beginnen zu tischen. Nach dem Tischen bereite ich das «Stübli» noch für das Mittagessen vor, indem ich die Suppe auf den Herd stelle, das Geschirr im Ofen warm mache und Sirup für
die Bewohnenden bereitstelle. Etwa um 11.45 Uhr beginnt das Team die Bewohner/innen ins «Stübli» zu begleiten für das Mittagessen. Danach wird zuerst die Suppe, dann der Salat und danach der Hauptgang serviert. Beim Hauptgang am Mittag stehen das Tagesmenü, ein Wochenhit und eine vegetarische Alternative zur Auswahl. Die Mittagspausen werden in
der Regel so aufgeteilt, dass zwei Personen um 12 Uhr in die halbstündige Pause gehen und die anderen zwei Mitarbeitenden um 12.30 Uhr. Aufgeräumt wird das «Stübli» wenn alle fertig gegessen haben. Das übernehmen diese Mitarbeitenden, die um 12 Uhr in die Pause sind. Wenn der Spätdienst, der um 13 Uhr den Arbeitstag beginnt, sich eingelesen hat,
findet der Rapport statt.

Aktivierung der Bewohnerinnen und Bewohner

Am Nachmittag aktivieren wir die Bewohner/innen, indem ein Spielnachmittag oder ein gemütlicher Spaziergang geplant wird. Nach der Aktivierung wendet sich der Arbeitstag schon langsam dem Ende zu. Am Dienstende um 16 Uhr, findet falls nötig noch ein Rapport zur Übergabe an den Spätdienst statt. Somit ist der Informationsfluss gewährleistet.

Dieser beschriebene Ablauf eines Frühdienstes ist zwar häufig, dennoch kommen oft Dinge dazwischen, die man nicht eingeplant hat. Deshalb ist es in meinem Arbeitstag ein Vorteil, wenn man sich nicht allzu schnell aus der Ruhe bringen lässt und den Durchblick trotz Stresssituationen behält.

Sarina Morf ist Lernende Fachfrau Gesundheit. Im Rahmen der Förderung von jungen
Berufsfachleuten berichtet sie regelmässig aus ihrem Berufsalltag im Pflegezentrum im
Spitz.

Zur Kontrolle der Vitalzeichen gehört auch die Messung des Blutdruckes. Bild: Stadt Kloten (MG)
Zur Kontrolle der Vitalzeichen gehört auch die Messung des Blutdruckes. Bild: Stadt Kloten (MG)