Um Mensch, Tier und Umwelt zu schonen, beauftragt die EVP Kloten den Stadtrat, eine Einschränkung des Zündens von Feuerwerkskörpern auf Stadtgebiet zu prüfen und dazu einen Bericht und Antrag vorzulegen. Insbesondere wird ein Verbot angestrebt fürs Abfeuern von Knall erzeugenden Feuerwerkskörpern inklusive Feuerwerks-Raketen aller Art.
Vom Verbot nicht betroffen sollen offiziell geplante beziehungsweise behördlich bewilligte Feuerwerksveranstaltungen sein. Ebenfalls soll es weiterhin legal bleiben, leise pyrotechnische Feuerwerkskörper zu abzubrennen.
Begründung:
Jahr für Jahr, am Nationalfeiertag und an Silvester, wiederholen sich schweizweit tragische Szenen:
- Brände, Verletzte und Tote als Folge unsachgemässer Handhabung von pyrotechnischen Gegen-ständen
- Haustiere und Nutztiere reagieren verstört auf die Explosionsgeräusche, sie zittern vor Angst und ver-kriechen sich, wenn sie können
- Hundehalter müssen mit ihren Tieren oft ins benachbarte Ausland oder in ein Hotel fliehen, um der Knallerei zu entkommen
- Wildtiere sind verängstigt, geraten in Panik, sind dem lauten Treiben schutzlos ausgeliefert. Viele sterben, denn Winterschläfer wie Igel können aus dem Winterschlaf erwachen und dann verhungern.
- Kontaminierung der Landschaft durch Überreste von Feuerwerkskörpern
- Menschen mit Kriegstraumata können durch die Knallerei erneut traumatisiert werden.
- Luftverschmutzung, eine Belastung für Einwohnerinnen und Einwohnern mit Lungenproblemen
- Schäden an Privateigentum infolge dilettantisch abgefeuerter Raketen
Es ist notwendig und dringlich, diesen unhaltbaren Vorkommnissen den Riegel zu schieben!
Zahlreiche Gemeinden schweizweit haben bereits ein Verbot durchgesetzt, und etliche sind am Prüfen eines Verbots. Im Kantonsrat Zürich ist ein Vorstoss geplant. Eine Initiative für ein nationales Feuerwerksverbot wurde ebenfalls eingereicht.
Da es noch lange dauern kann, bis eine landesweite oder kantonale Lösung wirksam wird und die Realisierung ungewiss ist, möchte die EVP, dass für Kloten die Feuerwerks-Einschränkung baldmöglichst durchgesetzt wird.
Wir ersuchen den Stadtrat, die Durchführbarkeit der Einschränkung beziehungsweise des Verbots zu prüfen, dem Postulanten Bericht zu erstatten und Antrag für ein Verbot vorzulegen.