Die Gründe für den höheren Aufwand liegen vor allem beim Transferaufwand [1] (+7,4 Mio.), davon entfallen 3,1 Mio. Franken auf höhere Ergänzungsleistungen zur IV und AHV, 1,4 Mio. Franken bei den Beiträgen an private Unternehmen und 1,3 Mio. Franken bei den Beiträgen an Kantone und Konkordate. Auch der Sach- und übriger Betriebsaufwand (+3,8 Mio.) sowie die Personalkosten (+2,5 Mio.) steigen an. Die Abschreibungen hingegen werden mit 18,1 Mio. Franken (-0,7 Mio.) tiefer budgetiert als noch im Vorjahr.
Die Netto-Investitionen sinken um 19,5 Mio. auf 31,2 Mio. Franken was noch immer einem hohen Niveau entspricht. Der Stadtrat hält weiter an seiner langfristigen Strategie zum Erhalt der Substanz in den öffentlichen Infrastrukturen, wie beispielsweise in Bildungsbauten, dem Zentrum Schluefweg, sowie der Umsetzung der Energiestrategie fest.
Mit einem Total von 33,3 Mio. Franken ist die Ablieferung in den Ressourcenausgleich des Kantons gegenüber dem Budget des Vorjahres um 0,7 Mio. Franken tiefer.
Im Budget 2027 werden die finanzpolitischen Ziele bei gleichbleibendem Steuerfuss von 100% erreicht.
Der Stadtrat ist weiterhin überzeugt, dass die Investitionen in die Infrastruktur notwendig sind und dass in guten Zeiten auch die finanzpolitische Reserve weiter ausgebaut werden muss, um Kloten für die Zukunft zu wappnen. Für die nächsten Jahre wird die umsichtige Priorisierung der Investitionsvorhaben entscheidend dazu beitragen, ob die eigenen Mittel ausreichen, oder ob verzinsliches Fremdkapital aufgenommen werden muss.
Weitere Informationen: www.kloten.ch/budget
[1] Beim Transferaufwand handelt es sich um Geld, welches die Stadt ohne direkte Gegenleistung an andere Institutionen, staatliche Ebenen oder Personen weitergibt, z.B. wirtschaftliche Sozialhilfe, Finanzausgleichszahlungen, etc.