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Naturschutz & Biodiversität

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Aktion Baum pro Kind

Für Baumspenden und Baumpflanzungen arbeitet die Stadt Kloten mit dem Förderverein HegnerhofExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. zusammen. Mit der Aktion Baumpr…
Einzelbaum

Für Baumspenden und Baumpflanzungen arbeitet die Stadt Kloten mit dem Förderverein HegnerhofExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. zusammen.

Mit der Aktion BaumprokindExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. möchte der Verein für jedes in Kloten neugeborene Kind einen Baum pflanzen und so eine alte Schweizer Tradition mit Nachhaltigkeit und Klimaschutz verknüpfen. 

Jährlich werden in der Stadt Kloten gut 200 Kinder geboren. So könnten in 10 Jahren 2’000 neue Nuss-, Linden-, Apfelbäume, EichenExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. und weitere Baumarten in Kloten gepflanzt werden. Der Förderverein Hegnerhof sucht nach Baumspenden aber auch nach Standorten und tatkräftige Mithilfe um die gespendeten Bäume zu pflanzen.

Mitmachen können Sie unter baumprokind.chExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

 

Amtliche Pilzkontrolle Zürcher Unterland

Angeschlossene Gemeinden Pilze können während der Saison an den Pilzkontrollstellen in Kloten, Embrach und Stadel gezeigt werden. Wir bieten die Pilzkontrolle für folgende …
Pilzkontrolle_Zürcher_Unterland

Angeschlossene Gemeinden

Pilze können während der Saison an den Pilzkontrollstellen in Kloten, Embrach und Stadel gezeigt werden.

Wir bieten die Pilzkontrolle für folgende Gemeinden an:

  • Bachenbülach
  • Bachs
  • Bassersdorf
  • Bülach
  • Dietlikon
  • Embrach
  • Freienstein-Teufen
  • Glattfelden
  • Hochfelden
  • Höri
  • Kloten
  • Lufingen
  • Neerach
  • Niederglatt
  • Nürensdorf
  • Oberembrach
  • Oberglatt
  • Opfikon-Glattbrugg
  • Regensberg
  • Rorbas
  • Stadel
  • Steinmaur
  • Wallisellen
  • Weiach
  • Winkel-Rüti

 

Pilzkontrollstelle Kloten

Ort:

Atrium, Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde, Dorfstrasse 28, 8302 KlotenExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

Erreichbar:

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bis Haltestelle Kirchgasse. Zu Fuss: 7 Minuten ab Bahnhof Kloten SBB, 5 Minuten ab Busknotenpunkt «Wilder Mann».

Pilzkontrolleurin

Jeannine Bollinger

Stellvertreterin:

Dorothée Langemann

Öffnungszeiten:

19. August 2025 bis 28. Oktober 2025

Dienstag: 17.30 Uhr – 19.00 Uhr

Samstag: 17.30 Uhr – 19.00 Uhr

Die Pilzkontrollstellen sind während der Schonzeit (1. - 10. jedes Monats) geschlossen.

Kontakt:

pk-kloten@kloten.ch
(auch für Anfragen ausserhalb der Kontrollsaison)

 

Pilzkontrollstelle Embrach

Ort:

Gemeindehaus, Dorfstrasse 9, 8424 EmbrachExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

Erreichbar:

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bis Haltestelle Gemeindehaus, direkt vor dem Haus, Anzahl Parkplätze begrenzt und gebührenpflichtig.

Pilzkontrolleur:

André Walzel

Stellvertreter:

Ralph Bigger

Öffnungszeiten

20. August 2025 bis 30. November 2025

Mittwoch: 17.30 Uhr – 18.30 Uhr

Sonntag: 17.00 Uhr – 18.30 Uhr

Die Pilzkontrollstellen sind während der Schonzeit (1. - 10. jedes Monats) geschlossen.

Kontakt:

pk-embrach@kloten.ch
(auch für Anfragen ausserhalb der Kontrollsaison)

 

Pilzkontrollstelle Stadel

Ort:

Altes Schulhaus, Zürcherstrasse 8, 8174 StadelExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

Erreichbar:

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bis Haltestelle Zentrum, direkt vor dem Haus.

Pilzkontrolleur:

Roger Ernst

Stellvertreterin:

Ramona Egger

Öffnungszeiten

22. August 2025 bis 31. Oktober 2025

Freitag: 18.00 Uhr – 19.30 Uhr

Die Pilzkontrollstellen sind während der Schonzeit (1. - 10. jedes Monats) geschlossen.

Kontakt:

pk-stadel@kloten.ch
(auch für Anfragen ausserhalb der Kontrollsaison)

 

Verdacht auf Vergiftung

Sofort Telefon 145 (Tox Info Suisse) wählen!

Baumschutz

Inventarisierte Bäume Im Naturschutzinventar eingetragene Bäume dürfen nicht gefällt werden. Die Standorte der inventarisierten Bäume finden Sie in der Karte zum Naturschutzin…
Linde

Inventarisierte Bäume

Im Naturschutzinventar eingetragene Bäume dürfen nicht gefällt werden. Die Standorte der inventarisierten Bäume finden Sie in der Karte zum Naturschutzinventar der Stadt Kloten.

 

Geschützte Bäume

In der Stadt Kloten sind, innerhalb der Bauzonen, grundsätzlich alle Bäume unter Schutz gestellt, falls der Stamm einen Meter über dem Boden einen Umfang von 90 cm oder mehr (rund 30 cm Durchmesser) aufweist.

Ein geschützter Baum darf nur mit Bewilligung der Baupolizei gefällt werden. Hierfür muss ein Baumbestandesplan eingereicht werden. Für geschützte Bäume muss eine Ersatzpflanzung vorgenommen werden.

Als Ersatz dürfen keine Arten der schwarzen ListeExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. oder Neophyten verwendet werden. Als Ersatzpflanzung ist eine standortgerechte Art mit dem Biodiversitätsindex-Minimum 2.3 gemäss der empfohlenen Baumarten zu verwenden.

Bienen, Wespen, Hummeln, Hornissen

Wildbienen Wildbienen sind im Gegensatz zu Honigbienen grösstenteils solitär lebende Arten. Jedes Weibchen baut sein eigenes Nest und versorgt seinen Nachwuchs eigenständig. W…

Wildbienen

Wildbienen sind im Gegensatz zu Honigbienen grösstenteils solitär lebende Arten. Jedes Weibchen baut sein eigenes Nest und versorgt seinen Nachwuchs eigenständig. Wildbienen sind im allgemeinen sehr friedlich und stechen äusserst selten.

In der Schweiz sind über 600 Wildbienenarten bekannt und jede Art hat spezielle Ansprüche an Nahrungspflanzen und Nistplätze. Bei der Wildbienenkartierung in Kloten durch André ReyExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. wurden 76 verschiedene heimische Wildbienenarten gefunden. Darunter auch die besonders seltene Alfkens Zwergsandbiene (Andrena alfkenana) im Friedhof Chloos.

Wildbienen fördern mit dem Bee-FinderExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

Beefinder

Wildbienen sind in vielerlei Hinsicht unverzichtbar, denn Honigbienen schaffen es alleine nicht, sämtliche heimischen Pflanzen zu bestäuben, sodass Wildbienen für zahlreiche Blütenpflanzen eine entscheidende Rolle spielen. Da Wildbienen auf ganz bestimmte Pflanzen und Nistplätze spezialisiert sind, lassen sie sich mit den geeigneten Futterpflanzen auch ganz einfach auf Balkonen und im Garten gezielt fördern.

Mit dem Bee-FinderExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. können Sie die Wildbienenarten finden, welche in Kloten vorkommen. Nach Eingabe der Adresse erhalten Sie Empfehlungen zu den passenden Futterpflanzen und Niststrukturen, mit welchen Sie Wildbienen auch bei Ihnen zuhause fördern können.

 

Bienenschwärme

Bild von su mx auf Pixabay

Was soll ich tun, wenn ich einen Bienenschwarm entdecke?

Die Honigbiene (in Europa meist die Westliche Honigbiene, Apis mellifera) lebt im Gegensatz zu Wildbienen staatenbildend. Im Frühling suchen Bienenschwärme ab und zu nach einem neuen Ort. Ein Bienenschwarm ist jedoch kein Grund zur Panik. Die Bienen sind friedlich und suchen nur nach einem neuen Zuhause. Sie sollten aber nicht versuchen, sie zu berühren oder zu stören.

Falls Sie einen Bienenschwarm sehen, sollten Sie ihn möglichst schnell einem Imker melden. Der Imker kann den Schwarm einfangen und ihm eine geeignete Behausung geben. Damit helfen Sie nicht nur den Bienen, sondern auch dem Naturschutz.

Melden Sie Bienenschwärme ungeniert möglichst schnell der Feuerwehr unter 118, diese bietet dann einen Imker zum Einfangen der Bienenschwärme auf.

 

Asiatische Hornissen

Die Asiatische Hornisse breitet sich in Europa und inzwischen auch in der Schweiz rasch aus. Sie jagt einheimische Insekten und ist ein Bienenschädling. Mit ihrem Gift und ihrem Stachel kann die Asiatische Hornisse, ebenso wie die europäischen Wespen und Hornissen, für Menschen (primär für Allergikerinnen und Allergiker) gefährlich werden.

Photos de Gérard Cuendet, Zoocontrol
Asiatische Hornisse

 

Was soll ich tun, wenn ich asiatische Hornissen oder deren Nest entdecke? 

  1. Gehen Sie nicht näher als 5 m an ein Nest heran und vermeiden Sie Störungen in dessen Nähe.
  2. Aktuell ist es das prioritäre Ziel, jedes Nest im Kanton Zürich zu finden und zu entfernen (Eliminierungsphase). Dabei sind wir auf die Mitwirkung der Bevölkerung dringend angewiesen.
  3. Melden Sie Funde oder Sichtungen auf asiatischehornisse.chExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

 

Sie möchten aktiv mithelfen, Asiatische Hornissen aufzuspüren?

Lockgläser dienen dazu, das Vorkommen der Asiatischen Hornisse zu bestätigen und ihre Aktivität zu beobachten. Sie sind keine Fangvorrichtungen, sondern sollen lediglich die Asiatischen Hornissen anlocken.
Im Merkblatt  (zuunterst) zur Herstellung der Lockgläser finden Sie alle weiteren Informationen dazu.

 

Hummeln

Was soll ich bei Hummeln tun?

Hummeln sind friedliche, nützliche Insekten, wichtige Bestäuber für viele Pflanzen und tragen zur Artenvielfalt bei. Hummeln stechen sehr selten und nur, wenn sie sich bedroht fühlen. Sie sollten daher Hummeln nicht wegschlagen oder festhalten. 

 

Wespen und Hornissen

Was soll ich tun, wenn ich ein Wespen- oder Hornissennest entfernen muss? 

Hornissen (ausser die Asiatische Hornisse) und Wespen haben einen wichtigen Nutzen für unser Ökosystem und die Artenvielfalt. Nester sollten deshalb, wenn immer möglich, in Ruhe gelassen werden. Falls das Nest an einem Ort ist, der für Sie oder andere gefährlich oder störend ist, sollten Sie es nicht selbst entfernen. Halten Sie einen Sicherheitsabstand von fünf Metern und berühren oder beschädigen Sie das Nest nicht.

Falls eine Entfernung eines Nests nötig ist, so sollte dies unbedingt von Fachpersonen durchgeführt werden. 

Folgende Firmen aus der Region bieten die Entfernung von Hornissen- und Wespennestern an:

 

Eine ausführliche Liste von Firmen finden sie beim Verband schweizerischer SchädlingsbekämpferExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet..

Biodiversität auf Dächern

  Richtlinien für die Dachbegrünung Bei Arealüberbauungen und Gestaltungsplänen gelten in Kloten die Richtlinien für die ökologische Umgebungsgestaltung bei der Begrünung v…
Dachgarten

 

Richtlinien für die Dachbegrünung

Bei Arealüberbauungen und Gestaltungsplänen gelten in Kloten die Richtlinien für die ökologische Umgebungsgestaltung bei der Begrünung von Dächern, bei Regelbauten gilt diese Richtlinie als Empfehlung. (s. Link unter Publikationen)

 

Grüne Dächer

Flachdächer sollten nicht nur für die Energiegewinnung sondern auch als Aufenthalts- und Freiraum genutzt werden können. Insbesondere im dicht überbauten Stadtgefüge kommt der Dachlandschaft immer grössere Bedeutung als ökologische Infrastruktur, aber auch als Erholungsraum zu.

Der Leitfaden "Dachbegrünung – Vielfalt auf dem DachExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet." der Stadt Baden zeigt wie begrünte und beschattete Dachfläche ausgestaltet werden können.

Die Dachbegrünung soll dabei einheimische Grosssträucher und Bäume enthalten und als Lebensraum für verschiedene Tierarten dienen.

 

Photovoltaik und grüne Dächer

Auch für die Energiegewinnung genutzte Bereich einer Dachfläche müssen begrünt werden. Dachflächen sind gemäss der Broschüre Dachbegrünung und SolarenergieanlagenExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. von Swissolar oder der Checkliste Dachbegrünungen und SolaranlagenExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. von Grün Stadt Zürich ökologisch zu gestalten. Einige weitere Beispiele finden Sie auch in der Broschüre EnergieGrünDachExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet..

 

Vogelschutz

Die Mauersegler in der Gemeinde Kloten haben in den letzten Jahren stark abgenommen. Da diese Flugkünstler aufgrund Sanierungen und Abbruch von älteren Bauten immer mehr unter Druck geraten, befürwortet die Gemeinde im Sinne des ökologischen Ausgleichs das Anbringen von künstlichen Nisthilfen. Mit leicht realisierbaren Massnahmen lassen sich an Neubauten alternative Nistplätze schaffen. Weitere Informationen finden Sie unter: Informationen zu Gebäudebrüter

 

Sicherheitszonenplan

Speziell in Kloten muss der Sicherheitszonenplan eingehalten und die zu erwartende Höhe der Bäume bei der Planung mitberücksichtigt werden.

Biodiversität im Garten

Richtlinien für die Umgebungsgestaltung Bei Arealüberbauungen und Gestaltungsplänen gelten in Kloten die Richtlinien für die ökologische Umgebungsgestaltung, bei Regelbauten g…
mountain-bluets-3440640_1920.jpg

Richtlinien für die Umgebungsgestaltung

Bei Arealüberbauungen und Gestaltungsplänen gelten in Kloten die Richtlinien für die ökologische Umgebungsgestaltung, bei Regelbauten gilt diese Richtlinie als Empfehlung. (s. Link unter Publikationen)

 

Extensive Bereiche

  • Gestalten Sie Ihre Umgebungsflächen mit einheimischen artenreichen Gehölzen und Blütenpflanzen. Indem Sie Bäume mit Blütenpflanzen unterpflanzen, tragen Sie einen weiteren Beitrag zur Biodiversität bei.

 

Blütenpflanzen

 

Bäume und Gehölze

 

Vernetzung

  • Achten Sie darauf, dass die ökologische Vernetzung gewährleistet ist. Vermeiden Sie durchgehende Mauern entlang von Parzellengrenzen.

 

Ökologische Strukturen

Wir empfehlen Ihnen nebst Hecken und Bäumen mindestens drei der folgenden Strukturen:

  • Stein- und Asthaufen
  • Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse
  • Wildbienenhäuser
  • Feuchtbiotope
  • Fassadenbegrünungen
  • Ruderalflächen auf Kies- und Sandflächen

Eigental

Das Eigental ein einzigartiges Schmuckstück der Natur, zwischen Oberembrach, Nürensdorf, Bassersdorf und Kloten, bietet zahlreichen Tier und Pflanzen Arten ein schützenswertes zu…
Ganz schön Eigental

Das Eigental ein einzigartiges Schmuckstück der Natur, zwischen Oberembrach, Nürensdorf, Bassersdorf und Kloten, bietet zahlreichen Tier und Pflanzen Arten ein schützenswertes zu Hause. Amphibien, Vögel und seltene Orchideen teilen sich das begehrte Feuchtgebiet und die umliegenden Magerwiesen.

 

Das seit dem Jahr 1967 unter Schutz stehende Gebiet wird von einer Strasse die Nürensdorf und Oberembrach miteinander verbindet zerschnitten. Nach jahrelanger Kompromissfindung zwischen Mensch und Natur wurde nach Sanierungsarbeiten, am Tag der Wiederinbetriebnahme der Strasse am 2. August 2017 beschlossen, die Eigentalstrasse mit einer Vorlaufzeit von 10 Jahren dauerhaft zu schliessen. Mit diesem Vorhaben erschliessen sich zahlreiche neue Chancen, aber auch neue Herausforderungen für das Natur- und Landschaftsschutzgebiet.

Durch die kommende Schliessung der Strasse am 2. August 2027 ist vorhersehbar, dass auch mehr Besucher*innen die Naturoase Eigental als Rückzugsort und Erholungsraum nutzen werden. Folglich führen Raumaneignungen durch den Menschen unvermeidlich zu Konflikten mit dem erstrebenswerten Naturschutz. Dies erfordert eine sorgfältige Planung und Entwicklung eines Konzepts bezüglich der zukünftigen Erschliessung und Besucherlenkung des Gebiets.


Das vorliegende Dokument dient als Faktengrundlage, fasst vergangene Ereignisse zusammen, thematisiert anzunehmende Herausforderungen und gibt erste Denkanstösse für zukünftige Visionen.

Enten füttern

Bitte nicht füttern - Wir haben genug zu fressen! Liebe Besucherinnen und Besucher des Altbachs, wir möchten Sie herzlich bitten, unsere Enten und Vögel nicht zu füttern. H…
Illustration: Illumüller

Bitte nicht füttern - Wir haben genug zu fressen!

Liebe Besucherinnen und Besucher des Altbachs,

wir möchten Sie herzlich bitten, unsere Enten und Vögel nicht zu füttern. Hier am Altbach finden sie ausreichend natürliche Nahrung, die ihren Bedürfnissen entspricht.

Warum ist Füttern schädlich?

Das Füttern durch den Menschen schadet nicht nur den Tieren, sondern auch der Natur. Wenn Sie die Tiere beobachten, werden Sie feststellen, dass sie einen Großteil ihrer Zeit mit der Futtersuche verbringen – und das ist gut so, denn es ist von der Natur so vorgesehen.

Oftmals meinen wir es gut, wenn wir Enten und Vögel füttern, doch leider stören wir damit ihre natürlichen Gewohnheiten. Ein Beispiel: Ins Wasser geworfenes Brot enthält für die Tiere schädliche Mengen an Salz. Zudem reichert das Brot den Altbach mit unnötigen Nährstoffen an, was Algenwachstum und die Verknappung des Sauerstoffes im Wasser zur Folge hat. Und nicht zuletzt locken die Brotreste auch unerwünschte Mitesser wie Ratten und Mäuse an.

Was können Sie stattdessen tun?

Wenn Sie dem Altbach und seinen Enten wirklich etwas Gutes tun wollen, dann füttern Sie sie bitte nicht! Nur so bleiben die Tiere gesund, der Bach vor einer Rattenplage verschont und das Gewässer im natürlichen Gleichgewicht.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe, die Gesundheit unserer Tiere und die Sauberkeit des Altbachs zu bewahren.

Gebäudebrüter

Einige Vogelarten wie Segler und Schwalben brüten fast ausschliesslich an Gebäuden. Auch bei unseren heimischen Fledermäusen gibt es Arten, welche ihre Jungen in und an Gebäuden …
Bild von 16081684 auf Pixabay

Einige Vogelarten wie Segler und Schwalben brüten fast ausschliesslich an Gebäuden. Auch bei unseren heimischen Fledermäusen gibt es Arten, welche ihre Jungen in und an Gebäuden aufziehen. Die Bestände der Gebäudebrüter und auch der Fledermäuse sind in den letzten Jahren stark gesunken. Mauersegler und Mehlschwalbe etwa gelten gemäss Roter Liste als potenziell gefährdet und sind beide «Prioritätsarten für Artenförderung».

Gerade weil unsere Gebäude diesen Arten als Nist- und Aufzuchtstandorte dienen, sind sie auf unserer Toleranz und Fördermassnahmen angewiesen.

 

Brutstandorte der GebäudebrüterExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

Die Brutstandorte der Gebäudebrüter finden Sie unter der Rubrik Naturschutz im Stadtplan der Stadt Kloten

Bauen mit dem MauerseglerExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

Eine sehenswerte Dokumentation zum Umgang mit Gebäudebrütern bei Bauvorhaben aus der Gemeinde Cham

 

Bauprojekte und Gebäudebrüterschutz

Neubauten sind ideale Gelegenheiten um Nisthilfen für Gebäudebrüter zu installieren. Mit leicht realisierbaren Massnahmen lassen sich an Neubauten alternative Nistplätze schaffen.

Nisten in einem Gebäude bereits Gebäudebrüter muss bei Sanierung und Bauprojekten folgendes beachtet werden:

Gebäudebrüter, ihre Eier und Junge sowie Brutplätze, sind geschützt und dürfen durch die Sanierungsarbeiten nicht beeinträchtigt werden.

  • Das Brutgeschäft darf nicht gestört werden (Störungsverbot während der Brutzeit, Art. 20 NHV; Art. 17b JSG). Finden während diesen Zeitraums Bauarbeiten im unmittelbaren Bereich sowie im näheren Umfeld statt, kann dies zur Aufgabe der Brutplätze führen. Sanierungsarbeiten am Dach sind ausserhalb der heiklen Brut- und Aufzuchtphase durchzuführen.
  • Wenn eine Beeinträchtigung der Neststandorte im Rahmen des Bauprojekts nicht verhindert werden kann, ist für gleichwertigen Ersatz zu sorgen (Schutz und Ersatzpflicht, Art. 18 NHG; Art. 20 NHV)

 

Unterstützung bei Bauvorhaben durch VersaplanExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. Versaplan hat das Gebäudebrüterinventar für Kloten erstellt. Dank ausgezeichneten Fach-  und Ortskenntnissen kann Versaplan einfache und unkomplizierte Lösungswege für Ihr Bauvorhaben aufzeigen. 

 

Hunde in der Landwirtschaft

Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur Kloten verfügt über wunderschöne Landwirtschaftsgebiete, die sowohl Einheimische als auch Besucher mit ihren vierbeinigen Begleitern …
Hundekot und Neosporose

Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur

Kloten verfügt über wunderschöne Landwirtschaftsgebiete, die sowohl Einheimische als auch Besucher mit ihren vierbeinigen Begleitern gerne erkunden. Während wir uns freuen, dass unsere Natur so geschätzt wird, möchten wir das Bewusstsein für ein oft unterschätztes Umweltproblem schärfen: Hundekot in landwirtschaftlichen Bereichen.

 

Warum Hundekot der Landwirtschaft schadet

Bodenbelastung durch Phosphor

Hundekot ist kein natürlicher Kompost. Er enthält hohe Mengen an Phosphor, der:

  • Den Boden nachhaltig schädigt
  • Das ökologische Gleichgewicht stört
  • Der Natur langfristig schadet

Gesundheitsrisiken: Neosporose

Ein besonders ernstes Problem stellt der Parasit Neospora caninum dar, der durch Hundekot übertragen werden kann:

  • Auswirkungen auf Rinder: Der Parasit verursacht die Krankheit Neosporose, die bei Rindern zu Fehlgeburten führt oder auf Kälber übertragen wird
  • Futterkontamination: Hundekot verunreinigt Futter und landwirtschaftliche Maschinen
  • Wirtschaftliche Folgen: Das kontaminierte Futter wird unbrauchbar und beeinträchtigt den landwirtschaftlichen Betrieb erheblich

Ihre Mithilfe ist gefragt

Als verantwortungsvolle Hundehalterinnen und Hundehalter können Sie einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten:

  • Sammeln Sie den Kot Ihres Hundes vollständig ein
  • Entsorgen Sie ihn fachgerecht in den dafür vorgesehenen Behältern oder über den Hausmüll
  • Tragen Sie Kotbeutel immer bei sich, wenn Sie mit Ihrem Hund unterwegs sind

Gemeinsam für eine saubere Umwelt

Mit Ihrer Rücksichtnahme tragen Sie aktiv bei zu:

  • Erhalt der Natur und ihrer Artenvielfalt
  • Sauberkeit des Landwirtschaftsgebietes
  • Schutz der lokalen Landwirtschaft und Tierhaltung
  • Einem respektvollen Miteinander zwischen Erholungsuchenden und Landwirten

Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe! Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Klotens schöne Landschaftsgebiete auch in Zukunft von Mensch, Tier und Natur gleichermassen genutzt und geschätzt werden können.
 

Japankäfer

  Bekämpfungspflicht des Japankäfers Der Japankäfer verursacht grosse Schäden an über 400 Wirtspflanzen, darunter viele landwirtschaftliche Kulturen wie Mais, Obstbäume, Be…
Japankäfer

 

Bekämpfungspflicht des Japankäfers

Der Japankäfer verursacht grosse Schäden an über 400 Wirtspflanzen, darunter viele landwirtschaftliche Kulturen wie Mais, Obstbäume, Beeren und Reben. Aber auch Bäume, verschiedene Zierpflanzen wie Rosen sowie Rasenflächen nehmen Schaden. Insgesamt werden die potenziellen Schäden in der Schweiz auf mehrere hundert Millionen Franken pro Jahr geschätzt. Erfahrungen aus den USA und aus Italien zeigen, dass die Bekämpfung des Japankäfers schwierig ist, wenn er sich einmal etabliert hat. Das vom Bund vorgegebene Ziel ist deshalb, den Befall in Kloten zu tilgen, solange er noch überschaubar ist.

 

Massnahmen zu Bewässerung, Grüngut und Oberboden

In Kloten gelten folgende Massnahmen vom 1. Juni 2026 bis 30. September 2026:

  • Absolutes Bewässerungsverbot für Rasenflächen.
  • Grüngut darf nicht aus Kloten ausgeführt werden.
  • Grüngut kann mit der offiziellen Grüngutabfuhr der Stadt Kloten mitgegeben werden.
  • Grüngut aus Gärten kann beim Hof SandbüelExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet., Bülacherstrasse 84, entsorgt werden.
  • Neophyten müssen in den Kehricht oder mit der offiziellen Grüngutabfuhr der Stadt Kloten mitgegeben werden.

Das ganze Jahr gilt:

 

--> Weitere Informationen zum Japankäfer sowie zu den geltenden MassnahmenExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

 

Fundmeldung

Sie haben einen toten oder lebendigen Japankäfer entdeckt?

Wenn Sie einen verdächtigen Käfer finden, fangen Sie den Käfer ein, stecken Sie ihn in ein fest verschlossenes Glas oder eine Lebensmitteldose und legen Sie das Gefäss über Nacht ins Gefrierfach. Tun Sie dies auch, wenn der Käfer bereits tot scheint. Machen Sie am nächsten Tag ein Foto des toten Käfers und schicken Sie dieses mit Angaben zum Fundort an japankaefer@strickhof.ch.

Der Japankäfer kann leicht mit einheimischen Arten verwechselt werden. Informationen, wie man ihn unterscheiden kann, sind hier zu finden:

Naturschutzinventar

Naherholung, Landwirtschaft und Naturschutz liegen in Kloten nahe beieinander. In Kloten gibt es eine grosse Zahl an kommunalen und überkommunalen Schutzgebieten. Der Klimawandel hat …

Naherholung, Landwirtschaft und Naturschutz liegen in Kloten nahe beieinander. In Kloten gibt es eine grosse Zahl an kommunalen und überkommunalen Schutzgebieten.

Der Klimawandel hat zur Folge, dass gewisse Schädlinge von den milderen Wintern und den höheren Jahrestemperaturen profitieren. Unerwünschte Pflanzen und Tiere können nicht nur in Naturschutzgebieten, der Landwirtschaft, sondern auch im städtischen Gebiet zum Problem werden.

Die kommunalen Naturschutzobjekte sind im Naturschutzinventar der Stadt Kloten erfasst,  die Objekte können im Ortsplan der Stadt Kloten eingesehen werden.

Die Bestimmungen zum Naturschutzinventar sind in der Kommunale Verordnung über den
Natur- und Landschaftsschutz festgehalten.

Die überkommunalen Schutzgebiete können Sie im Natur und Landschaftsinventar des Kantons Zürich einsehen.

 

Natur- und LandschaftsinventarExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

Natur- und Landschaftsinventar im Webgis des Kanton Zürichs

Naturschutzinventar KlotenExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

Naturschutzkarte der Stadt Kloten

Neophyten

Vorbeugen ist besser als bekämpfen! Achten Sie deshalb auf die Biodiversität in Ihrem Garten. Als Neophyten werden gebietsfremde Pflanzenarten bezeichnet, die nach 1500 durch menschli…

Vorbeugen ist besser als bekämpfen! Achten Sie deshalb auf die Biodiversität in Ihrem Garten.

Als Neophyten werden gebietsfremde Pflanzenarten bezeichnet, die nach 1500 durch menschliche Aktivitäten nach Europa importiert wurden und nun wildlebend etabliert sind.

Gewisse Arten haben eine invasive Eigenschaft, dass heisst, sie verdrängen einheimische Arten und können so der Biodiversität, Gesundheit oder auch der Wirtschaft schaden.

Pflanzen Sie also in Ihrem Garten möglichst einheimische Arten an. Auf Infoflora Externer Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.finden Sie eine Liste von Neophyten, welche nicht angepflanzt werden dürfen, respektive vermieden werden sollen.

Unter Publikationen finden Sie weitere Informationen und Hinweise zum Umgang mit Neophyten. 

 

Praxishilfe NeophytenExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

Bebilderte Artenportraits und Bekämpfungsempfehlungen für die relevantesten Neophyten des Kantons Zürich.

Neophyten auf InfofloraExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

Schwarze Liste nicht einheimischer Pflanzen auf Infoflora.

 

Einjähriges Berufkraut

Das Einjährige Berufkraut stammt aus Nordamerika und wurde im 18. Jahrhundert als Gartenpflanze sehr geschätzt. Es ist also ein sogenannter invasiver Neophyt. Durch seine starke Ausbreitung reduziert das Berufkraut die Artenvielfalt und verdrängt einheimische Pflanzen. Sind landwirtschaftliche Flächen betroffen, können den Landwirten sogar Beiträge gekürzt werden.

 

Kirschloorbeer

Der Kirschlorbeer stammt aus den Regionen Westasiens und Südosteuropas. Er besiedelt mehrheitlichHecken, Waldränder und Wälder. Seine Jungbäume können dichte Bestände bilden, die die Waldverjüngung verhindern und die einheimische Vegetation verdrängen.

 

Schmalblättriges Greiskraut

Das schmalblättrige Greiskraut ist ursprünglich aus Südafrika. In der Schweiz findet man die Art mittlerweile im ganzen Land, insbesondere auf Flachdächern oder kiesigen Flächen. Das Südafrikanische Greiskraut produziert Alkaloïde, welche sowohl für den Menschen als auch für das Vieh giftig sind. Die Gefahren dürfen von der Landwirtschaft nicht unterschätzt werden.

Für das Greiskraut besteht die Pflicht zur Bekämpfung.

 

Riesen-Bärenklau

Als Zierpflanze und Bienenweide aus dem Kaukasus eingeführt, hat sich der Riesen-Bärenklau rasch eingebürgert (bereits 1828 in England). Als zweijährige Art wächst sie bevorzugt auf nährstoffreichen, frischen Böden, wo sie die einheimische Flora verdrängt. Sie ist ausserdem stark giftig und verursacht bei Hautkontakt in Kombination mit Sonneneinstrahlung schwere Verbrennungen.

Der Riesen-Bärenklau ist dem heimischen Wiesen-Bärenklau sehr ähnlich, jedoch viel grösser. Der heimische Bärenklau wird bis zu 1.5m gross, der Riesen Bärenklau bis zu 4m.

Für den Riesenbärenklau besteht die Pflicht zur Bekämpfung.

 

Sommerflieder (Schmetterlingsstrauch)

Als Zierstrauch aus China eingeführt ist der Schmetterlingsstrauch rasch verwildert und heute in der ganzen Schweiz zu finden. Er bildet dichte Bestände, welche die lokale einheimische Vegetation verdrängen. Die Auswirkungen auf die Biodiversität sind besonders gross auf Pionierflächen (Auen, Bachbette, Ruderalflächen usw.), wo sich der Schetterlingsstrauch langfristig festsetzt und durch seine Population den selteneren Raupen die Futterpflanzen wegnimmt. So wirkt sich der Sommerflieder negativ auf die Schmetterlingspopulation aus.

 

Ambrosia

Ambrosia ist eine Pflanze, deren Pollen (Blütenstaub) bei rund 15% der Menschen starke Allergien auslöst. Bei einem Viertel der empfindlichen Leute kommt es mit der Zeit zu schweren Symptomen wie Asthma. Ambrosia ist bekämpfungspflichtig.

 

Wenn Sie Fragen haben oder Sie uns Sichtungen (mit Foto und Fundort) einer dieser Pflanzen melden möchten, schreiben Sie uns bitte an natur@kloten.ch.

Ökologische Infrastruktur

Eine intakte ökologische Infrastruktur soll langfristig den Ansprüchen einheimischer Arten Rechnung tragen können und die Funktions- und Regenerationsfähigkeit der Lebensräume, a…
Nägelimoos Weiher

Eine intakte ökologische Infrastruktur soll langfristig den Ansprüchen einheimischer Arten Rechnung tragen können und die Funktions- und Regenerationsfähigkeit der Lebensräume, auch unter sich verändernden Rahmenbedingungen wie beispielsweise dem Klimawandel, sichern. Die ökologische Infrastruktur trägt massgeblich zur Sicherung von wichtigen Leistungen der Ökosysteme für die Gesellschaft und Wirtschaft bei.

 

In die ökologischen Infrastruktur fliessen daher Flächen und Objekte ein, welche bereits einen ökologischen Wert haben oder das Potential für eine Aufwertung bieten. Dies sind z.B. die bereits inventarisierten Naturschutzobjekte aber auch Vernetzungsflächen in der Landwirtschaft, Gewässerräume, Waldflächen oder Einzelbäume und Hecken sowie Grünflächen. Diese Flächen und Objekte sollen unter anderem folgende Funktionen auf dem Stadtgebiet tragen können:

 

  • Ökosystemfunktionen zur Vernetzung der Lebensräume
  • Artenförderung und Erhöhung der Biodiversität
  • Wertvolle Naherholungsräume
  • Besseres Lokalklima im Hinblick auf den künftigen Klimawandel
  • Verbesserung der Luftqualität
  • Schutz vor Naturgefahren
  • Schutz vor Lärm
  • Sicherung der Versorgung mit sauberem Trinkwasser
  • Identitätsstiftung durch schöne und charakteristische Landschaften
  • Schaffung des nachhaltigen Umgangs mit natürlichen Ressourcen und eines ökologischen Bewusstseins

 

In der Erhebung zur ökologischen Infrastruktur 2022 sollen Flächen und Objekte zu obigen Funktionen auf dem Stadtgebiet Kloten begutachtet und auf deren Aufwertungspotential hin beurteilt werden.

Schädlingsbekämpfung

Kakerlaken, Schaben, Ratten und Mäuse Kakerlaken, Schaben, Ratten und Mäuse oder andere Schädlinge? Keine Panik! Beim Umwelt- und Gesundheitsdepartement der Stadt Zürich finden sie …

Kakerlaken, Schaben, Ratten und Mäuse


Kakerlaken, Schaben, Ratten und Mäuse oder andere Schädlinge? Keine Panik! Beim Umwelt- und Gesundheitsdepartement der Stadt Zürich finden sie viele wichtige Informationen zum Umgang mit Schädlingen.

SchädlingsbekämpfungExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

Merkblätter für verbreitetsten Schädlings- und Tierarten auf der Webseite der Stadt Zürich

 

Buchsbaumzünsler

Der Buchsbaumzünsler ist ein aus Ostasien stammender Kleinschmetterling, der in der Schweiz erstmals 2007 registriert wurde. Seither hat er sich im Mittelland weitgehend etabliert und ist zu einem massiven Schädling geworden. Er kann durch Frass im Raupenstadium Buchsbäume zum Absterben bringen. 

Tigermücken

Die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) stammt ursprünglich aus Südostasien und gilt als einer der weltweit problematischsten invasiven Schädlinge. Sie ist tagaktiv, sticht …
James Gathany, CDC

Die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) stammt ursprünglich aus Südostasien und gilt als einer der weltweit problematischsten invasiven Schädlinge. Sie ist tagaktiv, sticht aggressiv und schmerzhaft und kann über 20 Krankheitserreger übertragen, darunter Dengue-, Zika- und Chikungunya-Viren. Ihre Stiche sind deutlich unangenehmer als die der einheimischen Mückenarten.

Wie erkennt man die Tigermücke?

  • Aussehen: Schwarzer Körper, auffällige weisse Linie auf Kopf und Rücken, fünf weisse Ringe am hintersten Beinpaar (dieses endet weiss).
  • Grösse: Nicht grösser als ein 5-Rappenstück (0,5–1 cm).
  • Aktivität: Tag- und dämmerungsaktiv, lebt bevorzugt in urbanen Gebieten und fliegt meist nicht weiter als 100–200 Meter.
  • Lernvideo: In diesem Video lernen Sie Tigermücken erkennenExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. und wie Sie Brutstätten mit einfachen Massnahmen vermeiden können.

Warum ist die Tigermücke ein Problem?

Die Tigermücke hat sich durch den internationalen Güterverkehr und die Mobilität des Menschen in vielen Teilen Europas, darunter auch in der Schweiz, ausgebreitet. Sie brütet in kleinsten Wasseransammlungen – bereits eine Pfütze, ein Blumentopfuntersetzer oder eine Giesskanne reichen aus. Ihre Eier sind extrem widerstandsfähig und können monatelang Trockenheit überstehen.

Situation in der Region Zürich

In Zürich wurden seit 2016 immer wieder Tigermücken und deren Eier gefunden. Die Stadt Zürich reagiert mit Monitoring, gezieltem Einsatz von Larviziden und Einbindung der Bevölkerung, um eine Ausbreitung zu verhindern. Auch in anderen Gemeinden der Region, wie Uster, wurden bereits Vorkommen nachgewiesen.

So verhindern Sie die Vermehrung der Tigermücke

  • Entfernen Sie alle kleinen Wasseransammlungen rund ums Haus, auf dem Balkon oder im Garten mindestens einmal pro Woche.
  • Leeren oder reinigen Sie Blumentopfuntersetzer, Giesskannen, Vasen, Eimer, Kinderspielzeuge und andere Behälter regelmässig.
  • Decken Sie Regentonnen mit einem feinmaschigen Netz ab.
  • Kontrollieren Sie Dachrinnen und Abflüsse auf Verstopfung.
  • In Teichen, Fliessgewässern oder chlorierten Pools kann sich die Tigermücke nicht vermehren.

Bei Verdacht auf Tigermücken

Warum ist Ihre Mithilfe so wichtig?

Die Tigermücke kann sich in kleinsten Wasseransammlungen vermehren, die oft auf Privatgrundstücken zu finden sind. Nur wenn alle mithelfen und diese Brutstätten konsequent beseitigen, kann eine Ausbreitung verhindert werden. Jede Meldung hilft, die Situation zu überwachen und gezielt zu bekämpfen.

Weitere Informationen und Meldemöglichkeiten finden Sie auf www.muecken-schweiz.chExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet..

Vernetzungsprojekt

Das Klotenerried/Goldentor, das Eigental und die überkommunalen Naturschutzflächen in Kloten stellen von ihrer Ausdehnung und räumlichen Nähe eine ausgezeichnete Voraussetzung da…
Eigental

Das Klotenerried/Goldentor, das Eigental und die überkommunalen Naturschutzflächen in Kloten stellen von ihrer Ausdehnung und räumlichen Nähe eine ausgezeichnete Voraussetzung dar, um die Lebensraumeignung der Landwirtschaftsflächen aufzuwerten.

Durch eine qualitative Aufwertung der vielen bestehenden Kleinbiotope könnten viele Arten der Ackerflur in Kloten grossflächig gefördert werden.

Das Vernetzungsprojekt besteht seit 2015 gemeindeübergreifend mit der Stadt Opfikon.

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