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Neujahrsgedanken des Stadtpräsidenten

8. Januar 2026

Liebe Klotenerinnen, liebe Klotener

Trotz traurigen Konflikten und Ereignissen auf unserer Welt und ungeachtet der kritischen geopolitischen Lage, kann die Stadt Kloten auf ein «Normaljahr» zurückblicken, ein Jahr ohne Überraschungen und mit viel gefreuten Ereignissen. Der Flughafen erreicht bezüglich Passagierzahlen neue Rekordwerke und bestätigt sich als wirtschaftlich gesundes Umfeld. Davon profitiert unsere Stadtkasse und es gehört schon zur Normalität, dass unsere optimistischen Budgets bezüglich Steuereinnahmen Jahr für Jahr übertroffen werden.

Es ist in Kloten langsam normal, dass die Unihockeyanerinnen der Kloten-Dietlikon Jets Schweizermeisterinnen werden und sich der EHC in der National League halten kann. Die Einweihung von Infrastrukturbauten, wie der Stadtplatz, das Schulhaus Nägelimoos oder der Kinderhort im Spitz gehören auch dazu, ebenso die vielen Traditionsanlässe wie die Sport-Ehrung, der UNO-Tag der Freiwilligen, der Adventsmarkt, der Neuzuzügeranlass, die 1. Augustfeier und die Konzerte von Stadtmusik, Swiss Band und Brass Band Eglisau. Man kann das als normal bezeichnen, selbstverständlich ist es aber ganz und gar nicht. Dahinter stecken viele engagierte Menschen.

Das Jahr 2025 war mein letztes volles Amtsjahr als Stadtpräsident. Für mich und mein persönliches Umfeld war es 20 Jahre lang normal, sich für Kloten einzusetzen. Selbstverständlich war es aber nicht. Ohne die grosse Unterstützung vieler Kreise, wäre das nicht möglich gewesen. Bereits im April verkündete ich meinen Verzicht auf eine Wiederwahl. Das konnte ich mit gutem Gewissen tun, den zum gleichen Zeitpunkt wurde kommuniziert, dass Stadtrat Kurt Hottinger bereit ist, diese anspruchsvolle Aufgabe zu übernehmen. Dass die andere politische Seite anschliessend ein halbes Jahr brauchte, um sich auf einen Gegenkandidaten zu einigen, hat mich überrascht. Nun haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger bei den kommenden Wahlen eine echte Auswahl. Das Gleiche gilt auch für alle übrigen Behörden, mit mehr Kandidierenden als verfügbare Sitze. Dass sich bei uns genügend freiwillige Menschen bereit erklären, sich zu engagieren freut mich. Es zeugt von einer guten politischen Kultur.

Nicht alle Jahre dürfen wir uns auf ein Stadtfest freuen. Ende Juni war es soweit. Drei unbeschwerte Tage im Zentrum von Kloten, mit vielen fröhlichen Menschen. Es war ein friedlicher Anlass mit unzähligen schönen Begegnungen. Ich bin immer wieder beeindruckt, wie viele Heimwehklotener und -klotenerinnen jeweils den Weg in die Flughafenstadt finden. Das Organisationskomitee unter dem Co-Präsidium von Barbara Schäfli und Richard Frischknecht hat ausgezeichnete Arbeit geleistet. Dass der Anlass auch finanziell keine Überraschungen brachte, verdient ein extra Lob.

Zur Normalität gehört auch die unvermindert rege Bautätigkeit im Zentrum und fast allen Quartieren. Damit verbunden ist eine willkommene Erneuerung von energetisch ungenügender Bausubstanz, verbunden mit einer höheren Ausnützung. Nur so gelingt es uns, den dringend notwendigen zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Die Wohnungsnachfrage ist ungebremst, eine Folge der wirtschaftlichen Prosperität unserer Region. Da möchte ich nicht tauschen mit anderen Randregionen, bei denen ganze Strassenzüge mit schlecht unterhaltenen Altbauten gesäumt sind. Sind wir doch froh, dass bei uns der «Sternen» die einzige Bauruine ist.

Vor einem Jahr haderte ich mit der Ablehnung des Richtplans und der BZO-Teilrevision. Ich fragte mich, ob der Stadtrat das Vertrauen des Souveräns verloren hat. Dass dem nicht so ist, haben die Urnenabstimmungen vom November 2025 gezeigt. Die Vorlagen für die Erweiterung des Hallenbads im Zentrum Schluefweg und die Aufstockung des Pflegezentrums Spitz wurden mit einem überwältigen Ja-Stimmenanteil angenommen. Damit ist sichergestellt, dass Einweihungen auch in den kommenden Jahren zur Normalität gehören.

Abschliessend wünsche ich allen Bewohnerinnen und Bewohnern, aber auch den in der Flughafenstadt arbeitenden Menschen ein erfolgreiches und befriedigendes 2026 mit viel gefreuten Erlebnissen.

René Huber
Stadtpräsident

Stadtpräsident René Huber