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Demenz – was nun? Schulungsnachmittage stärken Angehörige in Kloten

9. April 2026
Kloten setzt ein Zeichen für die Unterstützung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen: Am 12. März und 26. März 2026 fanden in der Stadt zwei Schulungsnachmittage statt, die auf grosses Interesse stiessen – rund 70 Personen nahmen teil. Möglich gemacht hat dies eine enge Zusammenarbeit zwischen der Altersberatung Kloten und Alzheimer Zürich – ein Kooperationsmodell, das zeigt, was gemeinsam gelingt.

Die Altersberatung Kloten brachte ihr lokales Netzwerk und ihre Infrastruktur ein, während Alzheimer Zürich die fachliche Organisation und Koordination übernahm. Hand in Hand gelang es so, ein breites Spektrum an ausgewiesenen Fachpersonen aus der Region zu gewinnen, die ihr Wissen und ihre Erfahrung direkt mit den Angehörigen teilten. Die Bereitschaft der Expertinnen und Experten, sich zu engagieren, war gross – viele wollten sichtbar für Menschen mit Demenz und deren Angehörige aus der eigenen Region da sein.

Zwischen Orientierung und Abschied

Den Auftakt am 12. März machte Dr. Kristin Schmid von der Integrierten Psychiatrie Winterthur (IPW) mit einem Eröffnungsvortrag zu Grundlagenwissen rund um Demenz. Im Anschluss folgte eine lebhafte Podiumsdiskussion zur zentralen Frage: Welche Unterstützungsangebote gibt es in Kloten für das Leben zuhause – und wie nutzt man sie konkret? Auf dem Podium sassen Isabelle Ehlers vom Verein freiwillig@kloten, Hata Kiyauman von der Altersberatung Kloten, Bronia Laznicky von der Spitex Kloten sowie Anita Bittner vom Tageszentrum KZU Embrach. Den Abschluss des Nachmittags bildeten Impulse zur gelingenden Kommunikation bei Demenz.

Der zweite Nachmittag am 26. März baute auf dem Gelernten auf und vertiefte weitere zentrale Themen. Nora Unternährer von der KESB Bülach Süd beleuchtete die rechtlichen Aspekte – insbesondere den Vorsorgeauftrag. Hata Kiyauman und Sengül Kaya gingen anschliessend der Frage nach, wie ein Heimeintritt behutsam vorbereitet und gestaltet werden kann. Den berührenden Abschluss bildeten einfühlsame Worte von Antje Hirt zum Thema Loslassen und Trauern – ein Moment, der viele Teilnehmende sichtlich bewegte.

Grosser Austauschbedarf und spürbare Entlastung

Besonders deutlich zeigte sich an beiden Nachmittagen das grosse Bedürfnis nach persönlichem Austausch. Teilnehmende stellten viele Fragen und nutzten die Pausen für Gespräche mit den anwesenden Fachpersonen. Kaffee und Gebäck trugen zu einer offenen, entspannten Atmosphäre bei. Einige Angehörige berichteten im Nachhinein, dass sie sich nun bestärkt fühlen, lokale Entlastungs- und Beratungsangebote – etwa Tagesstrukturen oder Angehörigengruppen – tatsächlich zu nutzen. Die Vernetzung vor Ort hat also gewirkt – und das ist letztlich das gemeinsame Ziel der Altersberatung Kloten und Alzheimer Zürich.

Die Altersberatung Kloten und Alzheimer Zürich sind entschlossen, ihre Zusammenarbeit fortzuführen – damit das Thema Demenz auch künftig lokal verankert bleibt und Betroffene sowie ihre Angehörigen die Unterstützung finden, die sie brauchen.

Dr. phil. Nina Wolf (l.) von Alzheimer Zürich und Hata Kiyauman (r.) von der Altersberatung der Stadt Kloten führten durch die beiden Nachmittage. (Bild: Stadt Kloten, OR)