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Kolping Arena bleibt vorläufig im Besitz der Stadt

15. November 2010
Der Stadtrat tritt nicht auf die Offerte der EHC Kloten Sport AG, die Kolping Arena zu erwerben, ein. Die rechtliche Verselbständigung bleibt aber Thema. Der Stadtrat und der Vorstand des Sportclubs streben weiterhin eine gute Zusammenarbeit an.
Der Stadtrat hat an einer Besprechung im Mai dieses Jahres von der EHC Kloten Sport AG eine Richtofferte für den Kauf der Kolping Arena erhalten. Er hat das Angebot sorgfältig geprüft und festgestellt, dass zwischen dem offerierten Kaufpreis und den Anlagekosten eine zu grosse Differenz resultiert. Die von der Stadt Kloten in den letzten fünf Jahren getätigten Investitionen in das Stadion müssten bei einem Verkauf mitberücksichtig werden. Auch hat der vorgelegte Businessplan den Stadtrat nicht zu überzeugen vermocht. Zu den offerierten Konditionen wäre zudem zwingend eine Volksabstimmung nötig. Dies hat der Stadtrat dem Vorstand der EHC Kloten Sport AG im Rahmen eines Gespräches eröffnet.

Verselbständigung wird weiterverfolgt

Die Sicherung der Zukunft des Stadions Schluefweg (zurzeit Kolping Arena genannt) und des damit verbundenen Eissportbetriebes mit Schwergewicht Eishockey ist für den Stadtrat nach wie vor ein wichtiges Ziel. Ihm liegt viel daran, dass die Kloten-Flyers als Aushängeschild der Stadt Kloten in der Kolping Arena weiterhin ihre Home Base haben und er will deshalb den Spitzensportbetrieb auch künftig mit einer adäquaten und professionellen Infrastruktur unterstützen.

Der Stadtrat ist überzeugt, dass die rechtliche Verselbständigung des Stadions und des Betriebes im Hinblick auf die langfristige Überlebensfähigkeit weiter verfolgt werden muss. Er wird ein entsprechendes Projekt vorantreiben und die Entscheidungsgrundlagen vorbereiten.