Diese invasiven Ameisen bilden sogenannte Superkolonien, ein grosses unterirdisches Netzwerk bestehend aus kooperierenden Nestern mit zahlreichen Königinnen. Sie befallen aggressiv Gärten und Wohnungen und verdrängen einheimische Ameisen und Insekten.
Tapinoma magnum ist äusserst lästig, tritt in Massen auf und verursacht juckende Bisse. In stark betroffenen Flächen ist ein Aufenthalt, insbesondere für Kinder, z.B. auf Spielflächen oder Sandkästen, nicht mehr möglich. Im Extremfall kann sie erheblichen Schaden an Gebäuden und Infrastrukturen verursachen.
Mit blossem Auge sind die invasiven Ameisen kaum von den einheimischen Arten zu unterscheiden. Einheimische Ameisen sind alle etwa gleich gross, die Tapinoma-Ameisen sind etwas dunkler und unterschiedlich gross, zwischen 3 bis 5 Millimeter. Ausserdem verströmen sie einen charakteristischen chemisch-süsslichen Geruch, der an Blauschimmelkäse bis zu Aceton erinnert.
Fund in Kloten
Die kantonale Fachstelle hat einen Befall von Tapinoma magnum eine gebietsfremde invasiven Ameisenart im Gebiet Kanzlerweg in Kloten festgestellt. Der Ameisenbefall betrifft mehrere Parzellen und umfasst eine Fläche von 2 ha. Die Betroffenen Eigentümer sind informiert und wurden zu einem Informationsanlass eingeladen.
Informationsmaterial
Die Präsentationen des Informationsanlasses sowie die gestellten Fragen und deren Antworten stellen wir unter «Dokumente» zur Vergügung.
Zudem verweisen wir auf den SRF-Beitrag «Kampf gegen aggressive Tapinoma-Ameise»Externer Link wird in einem neuen Fenster geöffnet..
Was ist zu tun bei einem Verdacht auf Tapinoma magnum
Wenn Sie schwarze, unterschiedlich Grosse und schnelle Ameisen im Garten finden, dürfen Sie dies über raum-umwelt@kloten.ch mit Fundort und Kontaktangaben melden, wir werden Sie kontaktieren und die weiteren Schritte für die Bestimmung mit Ihnen besprechen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.